• Bstückte Leiterplatte

Design-Checkliste für die Elektronikfertigung

Mit dieser Design-Checkliste für die Elektronikfertigung bzw. Leiterplattenbestückung möchten wir Ihnen eine detaillierte Aufstellung darüber geben, welche Informationen für uns zur Bestückung der Leiterplatte notwendig sind. Es ist schon in der Entwicklungsphase wichtig, die Voraussetzungen zu schaffen, um die Baugruppen in der Serie möglichst kostengünstig, schnell und mit möglichst niedriger Fehleranfälligkeit herstellen zu können.

Bestückte Leiterplatte
Bestückte Leiterplatte

Bestückungspläne und CAD

  • Bestückungspläne als PDF-Vektordatei
  • Bestückungsplan Bottom (Lötseite) lesbar gespiegelt
  • Bohrungen und Durchkontaktierungen im Bestückungsbild sichtbar
  • Bauteilpolung in Bestückungsplänen eindeutig und klar gekennzeichnet
  • CAD-Daten (Eagle, Altium, etc.)
  • 3D-Ansichten Top und Bottom als PDF

Stückliste

  • Stückliste als Summenstückliste im Excel-Format
  • Eindeutige Hersteller und Herstellerartikelangaben
  • Herstellerbindung JA/NEIN kenntlich
  • Alternativbauteil für jede Herstellerbindung angegeben
  • Keramik-Chipkondensatoren und Dickschicht-Chipwiderstände ohne Herstellerbindung
  • Bauteillagen in einer Tabellenzelle einzeln aufgelistet ("R1, R2, R3" statt "R1-R3")
  • Nicht bestückte Bauteillagen ausgewiesen
  • Kundenbeistellung eindeutig gekennzeichnet
  • Kundenartikelnummern für Kundenbeistellung angegeben

Leiterplattendaten

  • Gerberdaten vorhanden (RS-274X Extended Gerber mit Excellon Drill File)
  • Leiterplattenspezifikation (z.B. FR4, 1.6mm, Ni/Au, 35µm, Lötstopp grün, Positionsdruck weiß) vorhanden und vollständig
  • 3 Passermarken auf jeder SMD-bestückten Seite vorhanden und von Lötstopplack freigestellt
  • Nach Möglichkeit Designregeln für günstige Leiterplattenfertigung befolgt
  • Nutzengestaltung durch Bestücker oder gemäß Vorgabe zur optimalen Nutzengestaltung für SMD-bestückte Leiterplatten

Allgemein

  • Angaben zur geforderten IPC-610-A Klasse für die Elektronikfertigung (Standard ist Klasse 2)
  • Artikelnummer der Baugruppe und Revisionsstand in Bestellung und Daten

Bei Versionsänderungen

  • Änderungsinformationen zu Vorgängerversionen in Stückliste klar ersichtlich
  • Information ob Stücklistenänderung oder auch Layoutänderungen

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